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Rollkunstlauf - Was ist das? PDF Drucken E-Mail

Was ist das?

Eine Sportart verwandt mit dem Eiskunstlauf, bei der auf den „traditionellen“ Rollschuhen mit 4 im Rechteck angeordneten Rollen gelaufen wird. Rollkunstlauf gehört zu den „kompositorischen Sportarten“, bei denen sportliche Aspekte (z.B. Tempo, Sprünge, Pirouetten) mit künstlerischen Merkmalen (Eleganz und Musikalität) gepaart sind.

Wer kann anfangen und wann?

Im Prinzip ist das beste Einstiegsalter 5 Jahre, um eventuell die Möglichkeit zu haben, die Sportart auch auf Leistungsniveau zu betreiben, aber anfangen kann man grundsätzlich in jedem Alter, selbst mit über 60.

Sportliche Aspekte:

Rollkunstlauf trainiert Gleichgewichtsgefühl, Körperbeherrschung und Beweglichkeit – Dinge, die im normalen Schulsport und im Alltag allzu oft zu kurz kommen. Darüber hinaus ist Rollkunstlauf auch ein Training für das Gehirn: nämlich beim Erlernen komplizierter Bewegungsabläufe rechts und links herum (Schritte, Pflichtfiguren) und beim Merken von unterschiedlichen Wettkampf (Kür)- und Show-Programmen. Bei Duos und beim Gruppenlaufen lernen die Aktiven die Abstimmung mit anderen Läufern, um ein harmonisches Ganzes zu erzielen.

Rollkunstlauf ist jedoch keine „Fun“-Sportart, sondern eher geprägt von Disziplin und Regeln, die unbedingt eingehalten werden müssen.

Disziplinen:

Man unterscheidet Einzellaufen (Damen und Herren), Paarlaufen, Rolltanzen (Paar und Solo) sowie Formationslaufen und Showgruppen. Im Einzellaufen unterscheiden wir zudem zwischen Pflichtlaufen und dem Kürlaufen zu Musik.

Für alle Disziplinen werden Wettbewerbe veranstaltet, beginnend mit kleinen regionalen Wettbewerben bis hin zu Weltmeisterschaften, bei denen sich die besten Läufer der Staaten messen, in denen Rollkunstlauf betrieben wird.

Verbreitung:

Rollkunstlaufen ist besonders beliebt und verbreitet in den südlichen Ländern Europas (z.B. Italien, Spanien) ist aber durchaus weltweit vorkommend, z.B. auch in den USA, in Australien, dem gesamten südamerikanischen Kontinent, in Indien oder Taiwan.

Auch in Deutschland gibt es über 170 Vereine, die Rollkunstlauf betreiben, davon ca. 37 in Nordrhein-Westfalen. In der Region Niederrhein wird Rollkunstlauf in Wesel, Dinslaken, Duisburg, Düsseldorf, Kerken, Geldern und  Mönchengladbach sowie Krefeld (Inline Artistic) betrieben.

Veranstaltungen:

Rollkunstlaufen ist eine Sportart, die durch das „Präsentieren“ des Gelernten in glitzernden bunten Kostümen lebt. Deshalb nehmen unsere Aktiven an den Prüfungen des Landesverbands teil, sowie an Wettbewerben innerhalb von NRW. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an den Schaulaufen und den Weihnachtsmärchen in Mönchengladbach teilzunehmen. Auch alle anderen Möglichkeiten zu Showauftritten werden gerne genutzt.

Prüfungs- und Wettkampfstruktur

Um eine sinnvolle Möglichkeit zu schaffen, Aktive ungefähr gleichen Niveaus bei Wettbewerben miteinander antreten zu lassen, hat der Deutsche Roll- und Inline Verband (DRIV) eine umfangreiche Prüfungs- und Wettkampfstruktur erarbeitet. Die 14 Prüfungen beginnnen mit dem „Freiläufer“ und reichen bis hin zum anspruchsvollen „Juniorentest“. Die Grenze zwischen Breiten- und Leistungssport ist fliessend.

Wettkämpfe werden bereits für „Minis“ und „Anfänger“ angeboten, also Aktive, die überhaupt noch keine Prüfung bestanden haben, und gehen dann, basierend auf der Prüfungsstruktur, vom Freiläufer bis zur Junioren- und abschließend Meisterklasse (ab 19 Jahre), wobei es Kategorien für Leistungs- und auch für Breitensportler gibt.

Der Unterschied zwischen den Leistungs- und den Breitensportkategorien besteht darin, dass die Anforderungen für die Breitensportler niedriger sind und die Wettkampfkategorien altersunabhängig sind.

(Eine detaillierte Tabelle mit den Tests und Wettbewerbsklassen ist bei Interesse bei der Trainerin erhältlich)